Spielbetrieb

Zwei Siege zum Auftakt für St. Pauli IV

Auftakt in die HMM2026 gelungen! St.Pauli IV gewinnt die ersten beiden Runden der HMM 2026 in der Stadtliga A.

St.Pauli IV startete am 07.01. auswärts bei Blankenese II in die Saison. Der erste Erfolg war, dass wir zu Acht pünktlich um 19 Uhr alle am Brett saßen! Hamburg war durch Schnee und Eis ziemlich „stillgelegt“! Blankenese macht ja seit Jahren eine gute Jugendarbeit, diese trägt nun „Früchte“! Wir spielten erstmals seit Jahren gegen Blankenese II, mit 7 Jugendlichen und einen erfahrenen Spieler an Brett 8 am Start!

Zum Match:

Es fing sehr holprig an, da Bastian an Brett 2 in eine Vorbereitung seines Kontrahenten lief und nach der Eröffnung, 2 Minusbauern hatte; ohne Kompensation. Deshalb gab er auf.

0 – 1

Alle anderen Partien waren im Mittelspiel hart umkämpft. Am aussichtsreichsten stand noch Guido an Brett 1, der mit seinem jungen Gegner die Sizilianische Najdorf – Variante diskutierte und diesen in der Eröffnung total überspielte! Guido spielt diese Eröffnung selber seit über 3 Jahrzehnten und kennt den optimalen Aufbau sowohl für Weiss als auch für Schwarz!

Nach langem Kampf, konnte Joschka für uns am Brett 3 ausgleichen. Sein Gegner Griff im Mittelspiel fehl und Joschka nutzte dies eiskalt aus.

1 – 1

Als nächstes, machte Heinz-Werner an Brett 6, Remis. Dieses verlief gelinde gesagt doch kurios! Die Turnier – Uhr war entweder defekt, oder falsch gestellt? Heinz – Werners Gegner war ab Zug 28 schon mit seiner Zeit unter 5 Min.

Zwar spielen wir ab dieser Saison mit Inkrement von 30 Sek. ab Zug 1, aber jeder Turnierspieler weiss, dass man bei knapper Bedenkzeit große Schwierigkeiten hat, diverse Varianten welche die Stellung hergibt, akurat zu berechnen. Jedenfalls sprang die Uhr ab Zug 30?, plötzlich auf Extratime! ( 15 Min. ) Da man nicht rekontruieren konnte ob die Uhr defekt oder falsch gestellt war, gab Heinz-Werner in vorteilhafter Stellung die Partie Remis!

1,5 – 1,5

Kurze Zeit später, gelang es mir an Brett 5. meinen Entwicklungsvorsprung aus der Eröffnung mit einem Mattangriff zu kombinieren. Diesen konnte mein Gegner nur mit Figurenverlust und anhaltener schlechter Stellung abwehren, so dass er aufgab!

2,5 – 1,5

Leider veränderte sich die Stellung bei Guido an Brett 1., nachdem er eine Qualität „eingesackt“hatte; dafür aber seine Dame ins Abseits „kegelte“! Diesen Umstand nutzte sein junger Kontrahent, um Guidos König anzugreifen. Hier verlor Guido leider total „den Faden?“und verlor wenig später!

2,5 – 2,5

Dann machte Jukka an Brett 7. Remis. Er hatte im Mittelspiel die Qualität geopfert um seinen Damenflügel – Mehrbauern welcher auf b6 stand?, zur Dame umzuwandeln. Sein Gegner konnte dies verhindern und wenig später trennte man sich friedlich.

3 – 3

Das wichtige 4 – 3 machte Tigran an Brett 8., welcher gegen seinen erfahrenen Kontrahenten seine Endspiel – Kentnisse ausspielte und so gewann!

4 – 3

Die letzte noch laufene Partie spielte Christian an Brett 4. Diese nahm einen typischen Verlauf für die Partien von Christian! Erst glich er im Mittelspiel aus, dann überspielte seinen Gegner, gewann die Qualität und hatte dann ein gewonnenes Endspiel Turm vs Springer auf dem Brett. Dieses verwandelte er souverän zum Gewinn!

Endstand: 5 – 3 für St.Pauli IV gegen eine hochmotivierte und gute Truppe Blankenese II!

In Runde 2. hatten wir ein „Heimspiel“ am 27.01. gegen den SKJE III!

Dieses musten wir zu unseren Gästen verlegen, da unsere Fussballer ihr Nachholspiel gegen das Konstrukt: „Die Rote Dosen“am Millerntor nachholen durften. Hierfür möchte ich mich nocheinmal bei Hendik Schüler und die MKs vom SKJE II, Carsten Dumjahn und SKJE III, Ulf-Simeon Brüning,bedanken, welche dass möglich gemacht haben! Das war Klasse, ich hoffe wir können uns demnächst mal revanchieren bzw erkenntlich zeigen?!

zum Match:

Auch dieses Mal, hatte der Winter Hamburg „fest im Griff“! Umso bemerkenswerter, dass beide St.Pauli – Teams pünktlich zum „Anpfiff“angetreten waren!

Der MK verlief aus unserer Sicht „runder“als der Auftakt gegen Blankenese 2. Wir spielten unsere Stellungen; bis auf eine Ausnahme; souverän „nach Hause!“ Bastian an Brett 2. machte im frühen Mittelspiel Remis, nachdem sein Kontrahent ausgleichen konnte.

0,5 – 0,5

Heinz-Werner brachte uns dann an Brett 4. mit einer schönen Mattkombi in Führung!

1,5 – 0,5

Brett 3. Als nächstes war ich fertig. Mit den Nerven und mit der Partie! Ich schaffte es tatsächlich, einen Vorteil von 2,4 Bauerneinheiten durch einen Patzer zum Verlust zu verderben! In einem Benoni durch Zugumstellung war mein Gegner durch ungenaues Spiel in eine Verluststellung geraten. Leider erwischte ich einen „Rabenschwarzen Tag“und stellte die Partie ein.

1,5 – 1,5

Robin an Brett 8., welcher sehr kurzfristig für Marco einsprang, brachte uns wieder in Führung! Ausgangs der Eröffnung gewann Robin einen Damenflügel – Bauern auf a6 und verdichtete seine Stellung nach und nach zum Gewinn! Ein perfekter Einstand!!! Danke Robin, gerne dass nächste Mal wieder bei uns, „wenn Not am Mann ist“!

2,5 – 1,5

Guido baute dann an Brett 1. unsere Führung aus! In einem klassischen Holländer, konterte Guido seinen Kontrahen am Königsflügel aus; gewann erst die Dame gegen Turm u. Leichtfigur und hatte dann die Zeit seinen Monarchen von allen lästigen Springerschachs auf c7 zu verstecken, bevor seine Dame und Läufer zum Mattangriff ansetzten! Ein souveräner Sieg mit den schwarzen Steinen, gegen einen starken Gegner. Tolles Schach!

3,5 – 1,5

Als nächstes machte Jukka an Brett 5. Remis. Aus einer vorteilhaften Stellung heraus aber die Mehrqualle gegen Läufer langte nicht aus, um auf Gewinn zu spielen, da das Material stark reduziert war. Sein Kontrahent hatte einen gesunden Mehrbauern für die Qualität und die Bauern waren alle auf dem Königsflügel. f2,g3,h4, bei Weiss und g7,h7 bei Jukka.

4 – 2

Den Mannschaftssieg perfekt machte Tigran an Brett 6.! In einem Turmendspiel zeigte er einmal mehr seine beeindruckende Technik und überspielte seinen Gegenpart! Großartig!

5 – 2

Da der Mannschaftssieg perfekt war, konnte Axel an Brett 7. befreit aufspielen! Hier brach sein Gegner unter dem Druck seines Gegenspiels zusammen; gab die Qualität für seinen Freibauern auf b4, nur um festzustellen das Axel diesen lässig erst stoppen und dann zur rechten Zeit einfach schlagen konnte. Der Rest war Technik; der Turm setzte sich spielend gegen den Springer durch! Zum Schluss gab Axel den Turm gegen den letzten Bauern und Springer des Kontrahenten um in ein gewonnenes Bauernendspiel einzulenken!

Hier machte sich das permanete online – Training unserer Trainer, Rüdiger und Dirk bemerkbar! Axel wandelte souverän seinen letzten Bauern zur Dame um und sein Gegner resignierte!

6 – 2 gegen eine ebenfalls motivierte und talentierte Truppe aus der erfolgreichen Jugendarbeit des SKJE!

Es „wächst was nach“in der HMM2026! Nicht nur bei St.Pauli sondern auch bei anderen Vereinen! Sehr erfreulich!!

Die Tabelle spare ich mir, da noch 3 Begegnungen aus der Runde 1. nachgeholt werden müssen! Diese finden erst im Frühling statt…

Forza St.Pauli
Bernd

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7. Mannschaft mit Traumstart in Bezirksliga-B

Die Saison 2026 hat begonnen! Bezirksliga B. Nachdem wir die letzten Jahre immer am oberen Tabellenrand mitwirken durften und knapp am Aufstieg gescheitert sind, gehen wir dieses Jahr mit einer veränderten Mannschaft an den Start. Mit Thilo, Jürgen, Frank und Hormoz haben wir erfahrene Spieler an den unteren Brettern aufzubieten. Die Mannschaft ist dadurch nun deutlich homogener.

Und wir spielen in einer neuen Staffel, wodurch wir andere Gegner bekommen. Das bringt Abwechslung. Der Nachteil besteht leider darin, dass wir Auswärtsspiele am Rande Hamburgs bestreiten müssen. Das ist der Preis, den wir zahlen. Aber egal … wir wollen auch dieses Jahr wieder oben angreifen und ambitioniert spielen. Vom DWZ-Durchschnitt sind wir in dieser neuen Staffel an Nummer 4 gesetzt. Aber was sagt das aus?

In der ersten Runde hatten wir Blankenese III zu Besuch und konnten das Heimspiel mit einem beachtlichen 6,5 zu 1,5 gewinnen. Die zweite Runde bescherte uns auswärts Pinneberg II als Gegner, und auch hier konnten wir ebenfalls klar mit 6,5 zu 1,5 den Kampf für uns entscheiden.

Damit haben wir in der Liga eine erste Ansage gemacht und unsere Ambitionen unterstrichen, aber die harten Gegner kommen erst noch.

Wir freuen uns auf eine spannende Saison voller guter Partien, Ehrgeiz und Spaß.

Forza
Olli L.

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Hamburger Mannschaftspokal 2025

Text: Rüdiger Breyther

Im September 2025 wurde der Hamburger Mannschaftspokal ausgetragen.
Es wurde in 4-er Mannschaften gespielt und es durfte ein Kader von bis zu 20 Spielerinnen/Spielern gemeldet werden.
Wir brachten es auf 11 Personen. Als erster hatte sich mit Agustin Planamente einer unserer Jugendlichen angemeldet.
Das fand ich unglaublich mutig, da Agustin ja noch nicht so viel Erfahrung mitbringt.

Leider konnte ich nur eine Mannschaft melden, da einige unserer Kandidaten nicht für alle Termine zur Verfügung standen.
Wir bestritten die Vorrunden sowie die Finalrunden in wechselnder Besetzung mit Triona Eberle, Aljoscha Feuerstack, Christian Heß, Daniel Otis Thieme sowie Schach-Opa Rüdiger. Halbfinale und Finale wurden dankenswerterweise von Königsspringer ausgerichtet.
Als Schiedsrichter opferte Martin Kopisch seinen freien Sonntag; Hendrik Schueler hatte verdientermaßen diesmal frei.
Wir gewannen das Halbfinale 3 : 1 gegen Diogenes und trafen im Finale auf die Schachfreunde Hamburg, die sich nach einem 2 : 2 dank besserer Berliner Wertung gegen Königsspringer durchgesetzt hatten.

Die Schachfreunde Hamburg rangen uns im Finale mit 2,5 zu 1,5 nieder und wurden so Hamburger Mannschaftspokalsieger 2025. Herzlichen Glückwunsch!

Als Trostpflaster haben wir uns als Finalist aber auch für die weiteren Pokalrunden auf Bundesebene qualifiziert.
Die Vorrunden finden am 10/11.01.2026 statt. Die Austragungsorte stehen noch nicht fest.
Bis zum 31.10.2025 müssen wir einen Kader von bis zu 14 Spielerinnen/Spielern melden.
Übrigens, die Einzelergebnisse findet Ihr auf der Homepage des Hamburger Schachverbands.

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FC St. Pauli goes Freestyle: Vereins-Meisterschaft 2025

Text: Gary Winter

Aljoscha Feuerstack heißt der erste Vereinsmeister im Freestyle-Schnellschach. Nach dem Gewinn der klassischen Schnellschach-Meisterschaft in der Vorwoche setzte sich der Bundesligaspieler auch im Freestyle durch.

Das Endergebnis war jedoch deutlich knapper. Konnte Aljoscha den Titel am letzten Dienstag mit sensationellen 7 Punkten aus 7 Partien unangefochten gewinnen, half dem ELO-Favoriten im Freestyle die bessere Feinwertung vor den punktgleichen Oliver von Wersch und Julian zur Lage.

Bei dem in den 90er Jahren von Bobby Fischer entwickelten Freestyle Chess wird die Position der Schachfiguren auf der Grundreihe vor jeder Runde ausgelost. Das sorgt für Kampf vom ersten Zug an und vermeidet Vorteile, die man sich durch das Lernen endlos lang ausanalysierter Eröffnungen verschaffen kann.

Inspiriert durch den Weltranglistenersten Magnus Carlsen, der für St. Pauli in der Bundesliga am Spitzenbrett spielt, hat nun auch der Kiezclub Freestyle Chess für sich entdeckt. Auf der von St. Pauli-Sponsor Weissenhaus veranstalteten Freestyle Chess Grand Slam Tour hauchen Carlsen und die ELO-Elite des Weltschachs dem Schachsport neues Leben ein.

Gefightet, gegrübelt und gemeinsam analysiert wurde auch bei der ersten Freestyle-Vereinsmeisterschaft von St. Pauli. An der haben Paulianer aller Spielstärken von der Bundesliga bis zur Kreisklasse teilgenommen. Gefragt, ob ihm der Gewinn des klassischen oder des Freestyle Titels leichter gefallen ist, antwortete IM Aljoscha Feuerstack: „Die Punkteausbeute spricht eine klare Sprache. Im Freestyle ist die Spitzengruppe deutlich enger zusammengerückt.“ Und das, obwohl Aljoscha schon beim Grenke Open Freestyle auf hohem Niveau testen konnte.

So ist Freestyle seinem Ruf gerecht geworden, Unterschiede in der Trainingsintensität eher zu nivellieren. Was dann auch seine Schattenseiten haben kann. Mit einem Schuss Ironie sagte Triona Eberle, eine der großen jungen Hoffnungen des St. Pauli Schach: „Ich werde sicherlich auch weiterhin klassisches Schach spielen. All die Zeit, die ich in die Vorbereitung von Eröffnungsvarianten investiert habe, darf doch nicht umsonst gewesen sein.“

Oliver von Wersch, stellvertrender Abteilungsleiter der FC St. Pauli Schachabteilung, ist sich sicher, dass Freestyle Chess neben der klassischen Variante einen festen Platz im Angebot des Vereins erobern wird.

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Saisonnachbetrachtung Stadtliga A / FC St. Pauli IV

Text: Bernd Keßler

Die Hamburger Mannschaftsmeisterschaft 2025 ist beendet. St.Pauli IV belegt in der Endtabelle den 5. Platz. Zeit für eine Einordnung?!

Aber erst einmal einen herzlichen Glückwunsch an den souveränen Staffelmeister HSK VII! Seltenheitswert besitzt ein „Durchmarsch“eines Teams mit 18:0 Mannschaftspunkten und 48 Brettpunkten! Eine großartige Leistung und ich vermute, dass die „jungen Wilden“ in der kommenden Saison eine gute Rolle in der Landesliga Hamburg spielen werden.

Jetzt zu unseren Team: Vor der Saison konnten wir uns erheblich verstärken! Guido / Brett 1.) und Bastian (Brett 1a.) bildeten die neue Doppelspitze. Zudem kamen mit Jörn und Inga Verstärkungen an den hinteren Brettern zum Einsatz.

Herzlichen Dank auch an Michi (St.Pauli VI) und Stephan (St.Pauli VII), welche uns mit Einsatz und Spielstärke geholfen haben, die Saison erfolgreich zu absolvieren, indem sie bei uns ausgeholfen haben.

1. Saisonverlauf:

Die Saison lässt sich in 3 Phasen einteilen:

1. Fehlstart (Runde 1 und Runde 2)

2. Konsolidierung (Runden 3 bis 7)

3. Kür (Runde 8 und Runde 9)

1. Fehlstart:

Die ersten beiden Mannschaftskämpfe verloren wir mal wieder.

In Runde 1, noch recht unglücklich gegen SKJE II. Hier musste ich leider pausieren, da ich in der Landesliga bei St.Pauli II ausgeholfen habe. Hierdurch konnte ich den „non playing captain“ machen. Der Mannschaftskampf verlief suboptimal. Obwohl wir an den Brettern 1 bis 4, 2,5 Brettpunkte erspielen konnten, mussten wir an den Brettern 5 bis 8, leider 3 Niederlagen ertragen! Hinzu kam, dass wir bei einem 2:4 Rückstand in der 5ten Stunde, 2 Gewinnstellungen hatten, welche beide in Zeitnot „nur“ Remis endeten. So verloren wir recht unglücklich mit 3:5.

In Runde 2, mussten wir zum Aufstiegsfavoriten Königsspringer II und „kassierten“ eine bittere 2:6 Niederlage. Hier waren wir an diesem Abend einfach nicht gut in Form gegen einen sehr gut aufgelegten Kontrahenten und verloren auch in dieser Höhe verdient.

2. Konsolidierung:

In Runde 3, gelang uns unser erster Mannschaftssieg, mit 6:2 gegen Diagonale Harburg. Heraus gespielt wurde dieser deutliche Sieg an den Brettern 5 bis 8. Hier gelang es uns einen deutlichen Vorsprung von 3,5 : 0,5 herauszuspielen! An den Brettern 1 bis 4 gelang uns 1 Sieg bei 3 Remisen.

In Runde 4, kamen wir zu einem verdienten und souveränen Auswärtssieg gegen Pinneberg 1 mit 5,5 : 2,5. Dieser hätte noch deutlicher werden können, doch leider hatte Jörn in Zeitnot seine gewinnträchtige Stellung noch verloren. Vor allen die Bretter 1 bis 4 trugen mit einem 3:1 gegen starke Gegnerschaft,erheblich zu diesem Sieg bei. Auch die Bretter 5 bis 8 punkteten positiv mit 2,5:1,5.

In Runde 5, erkämpften und erspielten wir uns gegen den NTSV 1 einen 5:3 Sieg. Die wichtige Basis legten hier die Bretter 5 bis 8, welche mit 3:1 obsiegten, nach langem und teilweise hartem Kampf. An den Brettern 1 bis 4, lief es nicht so gut. Hier behielt der NTSV knapp die Oberhand mit 2,5 : 1,5. Bemerkenswert ist hier die Tatsache, dass wir das erste und einzige Mal die Bretter 1 bis 7 „best of“ besetzen konnten.

In Runde 6, kam ein schöner und hochverdienter Auswärtssieg mit 7:1 gegen Union Eimsbüttel 2 zustande! Nur unsere Bretter 1 und 2 mussten nach langem Kampf ins Remis einwilligen. Die anderen Mannschaftskameraden konnten sich alle durchsetzen! Hier konnte ich wieder den „non playing captain“machen, da ich in Runde 6 durch einen erneuten Landesligaeinsatz nicht mitspielen durfte. Sonst hätten wir es tatsächlich geschafft einmal „best off“ anzutreten! Toll ist die „neue Heimat“von Union beim ETSV Eimsbüttel. Großzügige Räume, gute Gastronomie und weiterhin zentral gelegen und gut erreichbar mit den „Öffis“. Es folgte in Runde 7,ein 4:4. Damit konnten wir gegen Blankenese 1 den Klassenerhalt „save“machen. Hier konnten wir an den Brettern 5 – 8 mit 2,5:1,5 den Rückstand an den Brettern 1 bis 4 mit 1,5 : 2,5 egalisieren! Den wichtigen Ausgleich zum 4:4 erspielte Jörn an Brett 7.

3. Kür:

Nachdem wir den Klassenerhalt den Klassenerhalt gesichert hatten, konnten wir nun „befreit“in den letzten beiden Runden aufspielen. In Runde 8 gelang uns ein hart erkämpfter Mannschaftssieg gegen den HSK 6 mit 5,5:2,5! Die Entscheidungen fielen erst spät in der 5. Stunde nach erbitterter Gegenwehr von den HSK Spieler*innen! An den Brettern 1 bis 4 behielten wir knapp mit 2,5:1,5 die Oberhand, dieser Vorsprung wurde dann an den Brettern 5 bis 8 noch ausgebaut. Hier erzielten wir einen deutlicheren Score von 3:1.

In Runde 9 spielten wir gegen den souveränen Tabellenführer HSK VII, welcher schon in Runde 7 als Aufsteiger in die Landesliga feststand! Hier verloren wir chancenlos mit 2,5:5,5! Nur Guido, und vielleicht auch Jukka, hatten ernsthafte Chancen auf einen vollen Punkt. Aber leider entglitt ihnen die Stellung und in der 5. Stunde und mussten sie sogar noch eine bittere Niederlage quittieren. Die Mannschafts-Niederlage geht aber trotzdem in dieser Höhe vollkommen in Ordnung, da ich nur mit Hilfe einiger schwächere Züge meines Kontrahenten noch ins Remis entwischen konnte.

Statistik:

Schaut man auf die Rating- Rangliste der gemeldeten 10 Spieler*innen pro Team; – also ohne Ersatzspieler -, dann ergibt sich folgendes Bild:

1. Königsspringer 2 / DWZ-Durchschnitt 1995

2. Blankenese 1 / 1972

3. HSK 7 / 1970

4. St.Pauli IV / 1959

5. SKJE 2 / 1958

6. HSK 6 / 1917

7. Pinneberg 1 / 1878

8. NTSV 1 / 1849

9. Union Eimsbüttel 2 / 1836

10. Diagonale Harburg 1 / 1817

Wir sollten also, wenn wir unsere Ratings bestätigen auf Rang 4 in der Abschlusstabelle einlaufen.

Abschlusstabelle Stadtliga A / 2025:

1. Hamburger SK VII 9 48 18 / 16 eingesetzte Spieler*innen

2. Königsspringer II 9 45 13 / 16 eingesetzte Spieler

3. SKJE II 9 42½ 13 / 14 eingesetzte Spieler

4. Blankenese 9 41 12 / 22 eingesetzte Spieler

5. St. Pauli IV 9 40½ 11 / 14 eingesetzte Spieler*innen

6. Pinneberg 9 38 10 / 12 eingesetzte Spieler

7. NTSV 9 31 4 / 12 eingesetzte Spieler

8. Hamburger SK VI 9 29½ 4 / 14 eingesetzte Spieler*innen

9. Union Eimsbüttel II 9 23 4 / 15 eingesetzte Spieler*innen

10. Diagonale 9 21½ 1 / 13 eingesetzte Spieler

Betrachtet man die beiden Tabellen, dann stellt man fest, dass die ersten Fünf beider Tabellen auf den ersten fünf Plätzen gelandet sind. Nur innerhalb dieser Tabellenbilder gibt es geringfügige Verschiebungen. Der HSK 7 springt von Platz 3 auf Platz 1. Königsspringer 2 rutscht auf Platz 2 von Platz 1. Blankenese 1 läuft auf Platz 4 statt auf Platz 2 ein. SKJE 2 und St.Pauli IV tauschen die Plätze 4 und 5. Wobei dies nicht weiter erstaunlich ist, da sie lediglich 1 DWZ Punkt trennte und sich daraus ergibt, dass es eine Frage der Tagesform ist wie die beiden gegeneinander spielen. Pinneberg 1 überholt den HSK 6 ganz klar mit +6 Mannschaftspunkten, der NTSV 1 distanziert den HSK 6 mit Hilfe der deutlich mehr erzielten Brettpunkte.

Union Eimsbüttel 2 und Diagonale Harburg 1 steigen Erwartungsmäßig ab.

DWZ – Gewinn bzw Verlust – Abbildung der Teams nach Ablauf der Saison

HSK 7 / +152 DWZ-Punkte bei 16 eingesetzten Spieler*innen / Durchschnitt: +9,5 Punkte

Königsspringer 2 / – 6 DWZ-Punkte bei 16 eingesetzten Spielern / -0,375 Punkte

SKJE 2 / +36 DWZ- Punkte bei 14 eingesetzten Spielern / +2,57 Punkte

Blankenese 1 / +197 DWZ-Punkte bei 22 eingesetzten Spielern / +8,95 Punkte

St.Pauli IV / -83 DWZ-Punkte bei 14 eingesetzten Spieler*innen / -5,93 Punkte

Pinneberg 1 / +153 DWZ Punkte bei 12 eingesetzten Spielern / +12,75 Punkte

NTSV 1 / – 176 DWZ Punkte bei 12 eingesetzten Spielern / – 14,67 Punkte

HSK 6 / -133 DWZ Punkte bei 14 eingesetzten Spieler*innen / -9,5 Punkte

Union Eimsbüttel 2 / -147 DWZ Punkte bei 15 eingesetzten Spieler*innen / -9,8 Punkte

Diagonale Harburg 1 / -32 DWZ Punkte bei 13 eingesetzten Spielern / -2,46 Punkte

Fazit

Wir haben als Team erheblich „underperformt“!

Zwar haben wir in etwa unseren erwarteten Tabellenplatz belegen können, was aber ganz erheblich dadurch beeinflusst wurde, dass die Teams ab Platz 6 der Abschlusstabelle ein sehr großes Delta an DWZ – Punkten zu uns nicht schliessen konnten! Pinneberg 1 hat zwar einen riesigen DWZ-Gewinn verbuchen können, aber ihr Abstand zu uns war dann doch noch einmal ein ganzes Stück größer! Die anderen Teams hinter uns haben ebenfalls alle an DWZ-Rating verloren!

Neben unseren Liga-Krösus dem HSK VII hat Pinneberg 1 deren DWZ-Zugewinn noch deutlich getoppt! Auch Blankenese 1 hat eine sehr beachtliche Saison gespielt mit fast 9 DWZ Punkten Zugewinn pro eingesetzten Spieler. Hier haben sich 3 Spieler eine erste Zwischenwertung erspielt, welche in den DWZ – Zugewinn nicht mit eingerechnet wurden! Eine tolle Entwicklung unseres Liga-Konkurrenten!

Zum Schluss noch ein großes Danke schön an unseren Mannschaftsführer Marco, für seinen unermüdlichen Einsatz, jeweils die bestmögliche Aufstellung zu den einzelnen Mannschaftskämpfen zu konzipieren und die einzelnen Teammitglieder umfassend über den jeweiligen Gegner zu informieren. Zudem hat er uns alle auf dem langen Weg durch die Saison bestmöglich mitgenommen!

Ebenfalls bedanken möchte ich mich bei unseren fantastischen Neuzugängen. Guido und Bastian haben als Doppelspitze (Brett 1 und Brett 2) so gut es geht dagegen gehalten. Inga und Jörn haben uns an den hinteren Brettern verstärkt. Ich denke, ich spreche für das ganze Team, wenn ich schreibe, dass es eine große Freude war, mit euch diese Saison zu bestreiten! Das gleiche gilt für unsere beiden Ersatzspieler, Stephan und Michi, welche sofort bereit waren auszuhelfen „als Not am Mann war“.

Ich freue mich auf unsere Saisonabschlussfeier und hoffe mit euch allen dann zu „Fachsimpeln“und die kommende Saison zu planen! Die Info, wann diese stattfinden soll, folgt in Kürze an euch alle.

Forza St.Pauli!

Bernd

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