Reinfelder Schachtage 2026

Das kleine, beschauliche Reinfeld bei Lübeck war für 8 St. Paulianer (genauer 9, wenn wir Thuan natürlich mitrechnen) am Wochenende vom 11.-13. September das Ausflugsziel im Rahmen der Reinfelder Schachtage 2026. Das Turnier war für maximal DWZ 1900 (bzw. DWZ 1980 nach Umwandlung) ausgeschrieben. 5 Runden mit Doppelrunde an Samstag und Sonntag waren angesetzt. Durch die gute Erreichbarkeit aus Hamburg per Regionalbahn pendelten einige von uns täglich während andere sich im Hotel niederließen. 

Der Start des Turniers war durch eine zweimal neu ausgeloste 1. Runde ein wenig holprig. Danach verlief das weitere Turnier aber organisatorisch reibungslos. Generell ist der SC Turm Reinfeld als angenehmer und freundlicher Gastgeber aufgetreten und sorgte eigenständig mit einem kleinen Stand für Kaffee, Kuchen, Snacks und u.a. Kartoffelsalat mit Würstchen. Im Turniersaal war ausreichend Platz für die knapp 60 Spieler. Zudem stand ein geräumiger Analyseraum bereit.

6 Pauli-Siege in Runde 1 deuteten früh an, wo es hingehen würde. In Runde 2 kam es dann sogar zu 7 Siegen. In der Konsequenz standen einige St. Pauli-interne Duelle an den vorderen Brettern an. Robert Hasselgruber setzte sich ab Runde 3 an Brett 1 fest und gewann das Turnier als Erster nach Feinwertung vor Olli. Zum direkten Duell zwischen den beiden war es nicht gekommen. Mit einem halben Punkt Abstand zu ihnen beendete Manni das Turnier auf Platz 3. Das gab es so wohl noch nie!

Wir haben nicht nur im Turniersaal ordentlich gepunktet, sondern auch außerhalb zwischen den Runden gemeinsam eine gute Zeit gehabt. Schön war dann auch der Sonntags-Besuch, den Bernd Kessler und Bernd Wegner für uns antraten. Sie waren extra angereist und ab Ende der 4. Runde bis zur Siegerehrung als Support vor Ort. 

Den kompletten Endstand des für St. Pauli so überaus erfolgreichen Turniers findet Ihr hier: Reinfelder Schachtage 2026, Endstand.

Sofern der SC Turm Reinfeld uns nach diesen Ergebnissen noch mitspielen lassen will, kommen wir nächstes Jahr auf jeden Fall wieder.

Robert Krauß

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