Rudolf-Teschner-Gedenkturnier 2026

Am 14. Mai 2026 starteten fast 170 Schachbegeisterte beim Rudolf-Teschner-Gedenkturnier in Berlin, darunter die St.Paulianer Triona, Bernd, Heinz-Werner, Michi, Olli und Methusalix Rüdiger. Olli mußte das Turnier nach zwei Tagen aus gesundheitlichen Gründen abbrechen. Die Diagnose war glücklicherweise nicht so besorgniserregend wie zunächst befürchtet.

Die übrigen St.Paulianer landeteten auf folgenden Plätzen: Rüdiger: 19, Triona: 22  Bernd: 24, alle mit 5 aus 7; Heinz-Werner: 67, Michi: 149. Triona gewann den 1. Frauenpreis, während Bernd und ich die Seniorenpreise abstaubten. Das Turnier gewann IM Marius Fromm vor IM Alberto Barp und IM Arnd Lauber .

Ein kleines Fazit über unsere „Darbietungen“

Ollis 2,5 aus 4 brachten ihm immerhin noch 4 ELO-Punkte. Unser Pechvogel war sicherlich Michi, der reihenweise klare Gewinnstellungen vergab. Heinz-Werner war mit seinen 50 Prozent nicht zufrieden. Besonders in seinen Schwarz-Partien waren die oft sehr jungen Gegner unheimlich gut auf seine Systeme vorbereitet.

Bernd spielte bis auf einen Ausrutscher in der 3. Runde ein sehr gutes Turnier. In der 2. Runde gegen GM Richter sah es lange nach einem Remis aus. Erst auf der Zielgeraden brach Bernd ein. Triona überzeugte nach einer völlig unnötigen Auftaktniederlage wieder mit ihrer Moral und ihrem erfindungsreichen taktischen Spiel. Schach-Opa Rüdiger blieb ungeschlagen. Er spielte nicht ganz so grottenschlecht wie zuletzt in den Mannschaftskämpfen.

Austragungsort war das Rathaus Schöneberg, schon ein beeindruckendes Bauwerk. Beim barrierefreien Zugang gibt es aber Handlungsbedarf. Dagegen verhalfen die vielen fleißigen Hände vom Schiedsrichterteam bis zu den guten Geistern am Buffet zu einem reibungslosen Ablauf des tollen Turniers!

Besonders auffällig war die große Anzahl der jungen Talente. Manche konnten gefühlt kaum über den Tischrand gucken und hatten schon eine Wertungszahl von über 1900.

Ich hatte während des Turniers mit einem selbst verschuldeten Malheur zu kämpfen.Ich erlitt einen kleinen Gichtanfall, kam dann aber auf die glorreiche Idee, das in Berlin unbehandelt aussitzen zu wollen. Ich konnte am Ende des Turniers kaum noch gehen, und ohne die Hilfe meiner St.Pauianer wäre ich sicherlich nicht heil in Hamburg angekommen. Ein großes Dankeschön an alle, besonders an Bernd!

Leider gab es dann noch einige Komplikationen, so daß ich schweren Herzens die „Hamburger“ absagen mußte. Inzwischen geht es dem alten Esel aber schon wieder besser!

Rüdiger

Einen Überblick über alle Ergebnisse findet Ihr hier: Ergebnisse Rudolf-Teschner-Gedenkturnier 2026 in Berlin.

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