Aus Anlaß seines 100-jährigen Bestehens wartet der Schachklub Barmbek dieses Jahr mit vielen Veranstaltungen auf. Einen besonderer Höhepunkt bot das Wochenende am 14./15.Februar. Der „Problemschach-Guru“ Frank Reinhold gab eine 2 x 8 stündige Einführung ins Problemschach.
15 Teilnehmer,darunter Problemschachneulinge, wie meine Wenigkeit, aber auch alte Problemschach-Hasen, wie z.B. Hauke Reddmann, fanden sich am 14.Februar um 10:00 Uhr in der Ilse-Löwenstein Schule in Barmbek ein.
Was soll ich sagen: Die Veranstaltung war einfach phantastisch. Frank führte in die Welt der Zwei-und Mehr-Züger, der Hilfs-und Selbst-Matts sowie der Studien an Hand von faszinierenden Beispielen ein. Er erläuterte Begriffe wie „Verräter“, „Mustermatt“ und stellte Lösungsstrategien für die einzelnen Themengebiete vor. Er führte Qualitätsmerkmale zur Bewertung von Schachproblemen an und gab sogar noch Tipps, um eigene Schachprobleme zu komponieren.
Zum Schluß der Veranstaltung folgte noch ein kleines Lösungsturnier. Da habe ich nun wirklich nicht geglänzt, um es milde zu formulieren. So begeisternd wie die Veranstaltung auch war, für mich könnte sie durchaus negative Konsequenzen haben. Ich habe mich nämlich in die Selbstmattaufgaben „verliebt“. Es könnte durchaus riskant sein, wenn Torsten David mich diese Saison nochmal als Ersatz in der dritten Mannschaft einsetzt. Ich könnte in Versuchung geraten, ein Selbstmatt am Brett zu komponieren. Das würde ich aber nur machen, wenn wir schon 4,5 Punkte auf dem Konto hätten. Versprochen!
Die Rahmenbedingungen der Veranstaltung ließen auch keine Wünsche offen. Es gab ein umfangreiches Buffet, die Kartoffelsuppe mit Würstchen landete vor allem in Haukes Magen. Die Barmbeker waren wirklich sehr herzliche Gastgeber. Vielen, vielen Dank!
Die nächste Veranstaltung folgt schon am 3. März ,dort hält GM Dorian Rogozenco einen Vortrag zum Thema „Schachpartien 1926“. 1926 wurde ja der Schachklub Barmbek gegründet (weitere Infos auf der Homepage des Schachklub Barmbek).
Rüdiger Breyther
