Schach-Opa im Portrait

Unser Schach-Opa Rüdiger Breyther im Portrait:

Ich wollte gern mal eine kleine Schachecke auf unserer Internetseite einrichten, aber pardon, ich sollte mich erstmal kurz vorstellen!

Eine kurze Schach-Biografie

Name : Rüdiger Breyther

Jahrgang: 1953, laut Pass 1953, meine bösartigen Kolleginnen haben aber angemerkt, dem Aussehen nach könnte es auch ein Jahrhundert früher gewesen sein.

Das Schach spielen hat mir mein Vater beigebracht, als ich knapp 10 Jahre alt war. Etwas tiefer eingedrungen in das Spiel bin ich mit Schachbüchern aus dem Sportverlag,die mir meine Verwandten aus der DDR zu Weihnachten und zum Geburtstag schenkten, als sie erfuhren, daß ich vom Schach-Virus befallen war, dazu kamen Schachzeitungen, die mich schon bald zu einem “Bobby-Fischer-Fan ” machten. Kurzzeitig hatten wir in der Schule eine Schach-AG, aber mit dem Turnierschach wurde ich erst 1973 bekannt als ich mit knapp 20 Jahren der HSG beitrat.

Meine 1.Saison spielte ich an einem der letzten Bretter einer 30-er Mannschaft.

Auf meine 7 aus 7 war ich doch ein wenig stolz,zumal es auch im Vereinsrundschreiben erwähnt wurde. Solche Ergebnisse erziele ich heute nicht mal ansatzweise,

ja, ja das Alter! Meine schönste Schach-Zeit in der HSG erlebte ich, als ich unter unserem “Non playing captain” Karl Heinz Hallier in der 1.Mannschaft spielen durfte.

Eine Saison lang haben wir sogar in der 1.Bundesliga gespielt, wir sind dann aber nach einem unglücklich verlorenem Stichkampf abgestiegen.

Ich habe eigentlich schon immer viel rumgepatzt, aber wohl nicht so schlimm wie heute, denn irgendwann bekam ich den FM-Titel. Meine höchste Elo -Zahl war mal kurz (sehr kurz !!) 2440, aber dann ging es doch rapide bergab. Ich habe kurz nach der Jahrtausendwende eine 11 – jährige Schachpause eingelegt.

Seit 2013 spiele ich wieder in einem Verein und ich muß sagen, ich hätte eine schlechtere Wahl treffen können oder direkter formuliert:

“Auch als Schach-Opa fühle ich mich bei St.Pauli pudelwohl.”