Schach im Internet

Viele Mitglieder der Schachabteilung des FC St. Pauli spielen seit März verstärkt
auf Online-Schachservern und nutzen deren Angebote, um Schach zu spielen.
Wir sind auf lichess.org auch als Verein vertreten. Es gab hier online eine Blitzschachvereinsmeisterschaft,
sowie eine Bulletschachvereinsmeisterschaft.
In der Quarantäneliga sind wir bis in die zweite Liga aufgestiegen.

Aber auch der Deutsche Schachbund reagiert langsam. Er trägt online
Einzelmeisterschaften aus und plant für Juli 2020, eine
Mannschaftsmeisterschaft online auszurichten.( Schnellschachmodus )

Bei diesen online gespielten Turnieren kommt es öfters zu Cheating.
Cheating bezeichnet die Tätigkeit, sich einen Vorteil beim Schachspielen
zu verschaffen, der nicht von den offiziellen Regeln abgedeckt ist.
Darunter fällt z.B. auch die Zuhilfenahme von Schachanalyseprogrammen.
In diesem Zusammenhang möchte der Vorstand der Schachabteilung des FC
St.Pauli darauf hinweisen, dass er davon ausgeht, dass auch beim Spielen
für das FC St.Pauli – Team auf dem lichess.org-Server, von allen Mitgliedern die Fide-Schachregeln,
hier insbesondere der Anti-Cheating-Paragraph, eingehalten werden.
Bei nachgewiesenen Verstößen behält sich der Vorstand der
Schachabteilung angemessene Sanktionen vor.

Das betrifft aber nicht nur den Bereich des Online-Schach, sondern
auch Cheating im ‚normalen‘ Schach.
Ein Problem ist, dass weder das Spielen von Schach im Internet noch das
Cheating-Problem in unserer Abteilungssatzung vorkommen. Dazu spielt man
im Internet normalerweise mit einem Alias, also anonym. Ein weiteres
Problem ist, wie man Cheating beweisen kann.

Wie ihr seht, macht sich der Vorstand Gedanken über diese Probleme.
Darüber werden wir in den nächsten Wochen weiter intensiv diskutieren
und hoffentlich schon zur Abteilungsversammlung Vorschläge machen.
Wer Interesse hat daran mitzuarbeiten, melde sich bitte beim Vorstand.