Saisonauftakt der Vierten

Freitagabend. Flutlichtspiel. Bestes Schachwetter.

Nahe am Ground der Rundballtreter vom TuS Germania Schnelsen debütiert unsere neu aufgestellte Vierte in der Stadtliga. Königsspringer lädt ein, und wir fahren zusammen mit unserer Fünften, die in der Parallelstaffel ran muss, raus nach Schnelsen. War gar nicht so schlimm, und wenn ich daran denke, dass wir noch an einem Montagabend nach Großhansdorf anreisen müssen, sogar geradezu komfortabel.

Unsere Gastgeber waren nett, das war es dann aber auch schon mit Geschenken. Der Unterfertigte war schon nach zwei Stunden fertig; sein spielstarker Gegner hat in einer attraktiv anmutenden Abwicklung einen halben Zug weiter gerechnet. Zu diesem Zeitpunkt sah es nicht gut aus: Oliver Link hat eine Figur für Königsangriff investiert. An den anderen Brettern zeichnete sich noch nicht viel ab.

Nach drei Stunden dann der Ausgleich: Zunächst hatte Uwe ins Remis gegen den starken Marcus Möhrmann eingewilligt. Und Oliver von Wersch konnte sich mit seiner Damenflügelminorität am Spitzenbrett durchsetzen. 1,5:1,5.

Eine halbe Stunde später die Führung: Oliver Link verlor, Jörg verwandelte sein überlegenes Endspiel und Peter hatte plötzlich eine Figur mehr: 3,5:2,5.
Nach der Zeitkontrolle fuhren wir noch zwei weitere Siege ein: Andreas wickelte seine komplizierte Königsindisch-Stellung gegen das junge Talent in einen eindrucksvollen Endspielsieg um, und Bastiaan drückte seinen Opponenten mit starkem Positionsspiel an die Wand.

Die Siegesfeier mit der Fünften, die ein sensationelles 4:4 gegen die vermutlich stärkste Stadtligamannschaft aller Zeiten erkämpft hatte, dauerte dann bis spät in die Nacht an.